L-Series, Dresden

Anpassung einer L140 an die Bedürfnisse des Kunden.

Zur Versorgung der im Gebäudekomplex betriebenen kryogenen Versuchsaufbauten verwendet das Leibniz- Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden seit 2010 eine L140 Standardverflüssigungsanlage. Mit Hilfe dieser Anlage wurde das IFW weitestgehend unabhängig von Helium-Zukauf, indem nicht nur Helium selbst verflüssigt, sondern auch der Rücklauf verarbeitet werden kann, der aus Hochdruckflaschen der Verflüssigungsanlage zugeführt wird. Um die gewünschte Flexibilität zu erreichen, hat Linde Kryotechnik auf der Basis der bestehenden L-Serie L140 eine kundenspezifische Variante entwickelt.

Die Coldbox umfasst 2 Betriebsarten:

  • Standardverflüssigungsmodus der L-Serie in einen 5000 Liter Dewar
  • Modus zur Befüllung der mobilen Dewar mit Hilfe einer Flüssighelium-Pumpe

Für die Rücknahme von verunreinigtem Helium aus der Recycling Anlage des IFW wurde die Anlage mit einem internen Reiniger ausgestattet, sowie für einem Betrieb mit und ohne Stickstoff-Vorkühlung ausgelegt.

Zur Zeit der Inbetriebnahme stellte die beschriebene Anlage die weltweit effizienteste Anlage dieser Grösse für die Verflüssigung von Helium dar.

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