Anlagen zur Verflüssigung von Wasserstoff

Brayton Zyklus für geringere Investitionskosten oder Claude Zyklus für geringere Betriebskosten

Flüssiger Wasserstoff wird derzeit hauptsächlich für Raumfahrtanwendungen und die Halbleiterindustrie verwendet. Während die „Green Energy“ Anwendung von Wasserstoff wie z.B. für die Automobilbranche derzeit nur mit einem kleinen Anteil zu dieser Nachfrage beiträgt, könnte ihre Nachfrage in den kommenden Jahren einen erheblichen Aufschwung erfahren, wenn die grossen Verflüssigungsanlagen weit über die derzeitigen Anlagengrössen hinausgehen.

Linde Kryotechnik verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bau von Wasserstoffverflüssigungsanlagen. Die industrielle Wasserstoffverflüssigung verwendet eine Vielzahl von Prozessen, die sich primär im Kühlmittel unterscheiden. Dabei wird als Kühlmittel Helium, Wasserstoff oder Gasgemisch verwendet.

Die Wasserstoffverflüssigung für Kleinanlagen mit einer maximalen Kapazität von 3 Tonnen pro Tag (tpd) wird mit einem Brayton-Kühlkreislauf unter Verwendung von Helium als Kältemittel erreicht. Diese Technologie zeichnet sich durch geringe Investitionskosten, aber geringere Prozesseffizienz und damit höhere Betriebskosten aus.

Für grössere Anlagen wird ein Wasserstoff-Claude-Kreislauf eingesetzt, der sich durch höhere Investitionen, aber geringere Betriebskosten auszeichnet.

Small hydrogen liquefier < 3'000 l/h Bulk hydrogen liquefier >3'000 l/h
Beijing, China Magog, Canada
Mahendragiri, India Osaka, Japan
Kimitsu, Japan Leuna, Germany
Ingolstadt, Germany Iwatani, Japan (4 liquefiers)
Saggonda, India
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