ETH Zürich setzt auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Linde Kryotechnik.

Seit 1952 wird an der ETH Zürich Helium verflüssigt. Die anstehende Modernisierung und Erneuerung der zentralen Heliumverflüssigung vertraut das Departement Physik erneut Linde Kryotechnik an.

Gespeicherte Kälte für die ETH Zürich und die Universität Zürich wird durch das Departement Physik den verschiedenen Verbrauchern zur Verfügung gestellt und im Fall von Helium anschliessend grösstenteils rückverflüssigt. Dazu dienen derzeit zwei TCF20-Anlagen aus den Jahren 1995 und 1999 von Linde Kryotechnik.

Der steigende Bedarf an Flüssighelium für Forschung und Entwicklung wird künftig von der neuen Standardverflüssigungsanlage L140 abgedeckt, welche eine der beiden TCF20-Anlagen ersetzt, sowie von der zweiten TCF20-Anlage, die modernisiert werden soll. Die Modernisierung umfasst den Umbau auf die Steuerung heutiger L-Serien-Anlagen, Sensorik und Ventilantriebe. Dies führt dazu, dass die TCF20 genauso komfortabel wie eine moderne L-Serien-Anlage betrieben werden kann.

Die Inbetriebnahme für die L140-Heliumverflüssigungsanlage ist im Mai 2018 geplant.