Die Florida State University in Tallahassee, Florida wählt Linde für die Lieferung der Helium Kühlanlage.

Zwei Series-Connected Hybrid (SCH) Magnete werden derzeit am National High Magnetic Field Laboratory in Tallahassee, FL entwickelt. Der erste SCH Magnet mit einer Feldstärke von 25 Tesla und horizontaler Bohrung wurde für das Helmholtz Zentrum Berlin (HZB), Deutschland entwickelt, um Untersuchungen mit Hilfe der Streuung von Neutronen durchzuführen. Den zweiten SCH Magnet mit einer Feldstärke von 35 Tesla und vertikaler Bohrung hat das National High Magnetic Field Laboratory (NHMFL) für sich selbst vorgesehen. Beide SCH Magnete bestehen aus einer normalleitenden Bitter-Magnetspule innen und einer supraleitenden Magnetspule aussen, die aus Cable-in-Conduit Leitern (CICC) konstruiert wurden. Die beiden SCH Magnete wurden für verschiedene operative Szenarien konzipiert, inklusive solcher für mehrfache Anfahrrampen.

Beide supraleitenden Magnete werden mit überkritischem Helium bei 4.5 K zwangsgekühlt. Die zukünftige Linde Kälteanlage mit einer Kapazität von etwa 150 bis 200 W bei 4.5 K wird dazu benötigt, die Kälteleistung mit dem entsprechenden Massenstrom zu liefern. Das kryogene System der SCH Magneten besteht aus einer Helium Kälteanlage, einer Ventilbox mit Wärmetauschern, einem Magnet-Kryostaten und kryogenen Transferleitungen.

Neben der Kühlung der SCH Magnete wird die Anlage auch zur Verflüssigung und Verteilung von Helium (LHe) zu anderen Magnet-Systemen und Nutzern im NHMFL verwendet. Das kryogene System wird den bestehenden Kolbenexpanderkühler ersetzen, welcher für mehr als 15 Jahren im Einsatz war.